FDP Döbeln diskutiert Verkehrsführungen

Bild FDP Döbeln diskutiert Verkehrsführungen(Döbeln/09.02.2011)

Liberale wollen Brückenlösung im Doppelpack

Künftige Verkehrsführungen in Döbeln sind nach Meinung des FDP-Stadtverbandes noch nicht in dem Topf, wo es kocht. Auf ihrer Mitgliederversammlung am Montag diskutierten die Liberalen sehr lange über die geplante neue östliche Muldenquerung in Form einer kommunalen Brücke zwischen Schillerstraße und Sörmitzer Straße. Auch wollen die Liberalen gern noch einmal mit der Landestalsperrenverwaltung Argumente austauschen und über den geplanten Brückenneubau in der Straße des Friedens sprechen. Im Moment wird von Stadtverwaltung und Landestalsperrenverwaltung der Brückenabriss und ein Neubau an gleicher Stelle in der Straße des Friedens favorisiert. Fertigstellung: Ende 2013.


Untersucht wurden aber auch eine längere, schrägere Brückenvariante, die den Verkehr über den Busbahnhof führt. Das Für und Wider dieser Idee wollen die Liberalen gern noch einmal erörtert wissen. "Wir wissen bisher nur, dass diese Variante wegen höherer Kosten verworfen wurde. Wie hoch wären denn die Kosten und würde diese Verkehrsführung vielleicht sogar einen Mehrwert bedeuten und etwa die Postkreuzung entlasten?", fragt FDP-Ortschef Rocco Werner. Er und viele Liberale sind einfach dagegen, die Idee sofort zu verwerfen. "Brücken werden für Generationen gebaut und deshalb müssen alle Argumente für oder gegen eine Brückenvariante stichhaltig sein und auch langfristig standhalten", so Werner.
Ebenso hofft die FDP noch darauf, dass der Bau der kommunalen Brücke in der Schillerstraße, als abgespeckte Variante des früheren Projektes der S 32 mit dem Brückenneubau im Rahmen des Hochwasserschutzkonzeptes an der Straße des Friedens zeitlich unter einen Hut gebracht werden kann. "Es muss doch möglich sein, den Zeitrahmen so zu gestalten, dass erst unsere kommunale Brücke in der Schillerstraße gebaut wird und diese dann als Umleitungsstrecke beim Abriss und Neubau in der Straße des Friedens dient. Das Geld für eine dort ansonsten notwendige Behelfsbrücke, die später wieder abgerissen wird, könnte so doch lieber in etwas Bleibendes investiert werden. Vorausgesetzt, dass man auf allen politischen Ebenen zu Kompromissen bereit ist.", so Werner.

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