FDP Bürgermeisterkandidat Alexander Krebs im Wahlforum der Döbelner Allgemeinen Zeitung in Westewitz

alex_krebs(Westewitz/29.07.2011) Ein volles Haus, viele Fragen durch die Einwohner der Gemeinde Großweitzschen und drei Kandidaten, die sich in vielen Punkten einige waren – das ist das Ergebnis des DAZWahlforums in der Muldentalklause zur Bürgermeisterwahl in Großweitzschen am Sonntag, dem 7. August. Alle Drei wollen den sparsamen Kurs der Gemeinde beibehalten, setzen aber trotzdem verschiedene Akzente.

Der Freistaat Sachsen hat ein so genanntes Leitbild erarbeitet, das die Größe der Kommunen bestimmt. Demnach sollen die Gemeinden im ländlichen Raum mindestens 5000 Einwohner haben. Außerdem bietet die Landesregierung eine Art Hochzeitsprämie, wenn sich Kommunen freiwillig zusammenschließen. Die Großweitzschener Nachbarkommunen Mügeln/Sornzig- Ablaß und Leisnig/Bockelwitz haben dies genutzt. Großweitzschen soll nach dem Willen aller drei Kandidaten so lange wie möglich selbstständig bleiben. „Klar, irgendwann wird eine Reform kommen“, meinte Alexander Krebs. Bis dahin wolle man in jedem Fall eigenständig bleiben.
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Die FDP schlägt vor, zur Entlastung des Verkehrs in der Innenstadt eine Brücke in Verlängerung der Uferstraße zu bauen.

(Döbeln/03.03.2011) Die FDP-Stadtratsfraktion bringt eine alte Planung für die zweite Muldenquerung wieder ins Spiel. Schon bei der Diskussion zur S 32 war der Bau einer Brücke in Verlängerung der Uferstraße im Gespräch. „Von dort wäre in der Perspektive der Weiterbau der Straße in Richtung städtischer Bauhof, Dresdner Straße möglich, wobei im wesentlichen nur unbebautes Gartenland tangiert würde“, sagte der stellvertretende Oberbürgermeister Rocco Werner (FDP) auf der Mitgliederversammlung der Bundes der Selbstständigen (BDS).

An der Uferstraße werde die Hochwasserschutzmauer demnächst gebaut, wodurch die Straße sowieso erneuert werden müsse. Zudem sei hier keine Ampel nötig, wie sie beim bisher vorgesehenen Ausbau der Schillerstraße für eine Muldenbrücke geplant ist. Allerdings, so Rocco Werner weiter, gehe er davon aus, dass bei beiden Varianten ein Planfeststellungsverfahren nötig werde, dass eine geraume Zeit in Anspruch nimmt.

Stau ist kontraproduktiv

Das wiederum stößt bei den Gewerbetreibenden nicht gerade auf Gegenliebe. „Wir wollen arbeiten und nicht im Stau stehen, wie es jetzt noch zu häufig vorkommt“, sagte BDS-Chef Peter Draßdo. Er kenne einen Unternehmer aus dem Gewerbegebiet Döbeln Ost, der seinen Betrieb erweitern möchte und deshalb nach Roßwein geht. „Er will einfach nicht im Gewerbegebiet Masten bauen und dann mit seinen Fahrzeugen die oft verstopften Straßen quer durch Döbeln fahren. Hier muss schnell etwas geschehen.“

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da_logo(Döbeln/12.02.2011) In den nächsten Monaten wollen die FDP und auch die Fraktion „Wir für Döbeln“ eine Grundsatzentscheidung für den Bau der zweiten Muldenquerung an der Schillerstraße herbeiführen. Die FDP hatte einen entsprechenden Antrag eingereicht. Dietmar Damm von „Wir für Döbeln“ formulierte in der vergangenen Stadtratssitzung den Antrag, zur nächsten Sitzung über den Bau der Brücke abzustimmen. „Wir wollen mit den Stadträten vor einem Grundsatzbeschluss über das Gesamtproblem sprechen, damit das in die richtige Richtung geht“, sagte Jörg Neumann von der FDP. Die Ausgangspunkte der Stadträte seien sehr unterschiedlich. „Es muss eine Lösung geben, die von vielen Leuten getragen wird.“ Als vor zehn Jahren schon einmal über die zweite Muldenquerung diskutiert wurde – damals hieß sie noch Staatsstraße 32 – hatte es sehr unterschiedliche Auffassungen im Stadtrat gegeben.

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Nach Zustimmung des Stadtrates kann die Verwaltung die Planung in Auftrag geben. Die FDP drängt zur Eile.
 
da_logo(Döbeln/09.02.2011) Die Döbelner Stadträte könnten in einer ihrer nächsten Sitzungen den Weg frei machen für die geplante, zweite Muldenquerung. Döbelns Bauamt beschäftigt sich mit diesem Thema.

Die Brücke soll von der verlängerten Schillerstraße zur Sörmitzer Straße führen und etwa 3,5 Millionen Euro kosten. Döbeln müsste nicht die ganze Summe bezahlen. Das Wirtschaftsministerium hat der Stadt einen Zuschuss von 75 Prozent in Aussicht gestellt. Zusätzlich würden sie die Planungskosten übernehmen. Auf die Stadt kämen dann noch rund 600.000 Euro zu.

„Wir prüfen gerade mit dem Landratsamt, nach welchem Baurecht wir die Brücke planen“, sagte Baudezernent Thomas Pfeiffer. Ein Bebauungsplanverfahren könnte relativ schnell abgewickelt werden. Für ein langwieriges Planfeststellungsverfahren wären umfangreiche Umweltverträglichkeitsprüfungen nötig. Steht fest, nach welchem Baurecht die Brücke geplant wird, muss der Stadtrat einen Grundsatzbeschluss fassen. Darin müssten die Räte auch die Stadt anweisen, Geld für den Brückenbau in den aktuellen Haushalt einzustellen. Danach könnte ein Planungsbüro die Brücke entwerfen.

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daz_logoLiberale wollen Brückenlösung im Doppelpack

 (Döbeln/09.02.2011) Künftige Verkehrsführungen in Döbeln sind nach Meinung des FDP-Stadtverbandes noch nicht in dem Topf, wo es kocht. Auf ihrer Mitgliederversammlung am Montag diskutierten die Liberalen sehr lange über die geplante neue östliche Muldenquerung in Form einer kommunalen Brücke zwischen Schillerstraße und Sörmitzer Straße. Auch wollen die Liberalen gern noch einmal mit der Landestalsperrenverwaltung Argumente austauschen und über den geplanten Brückenneubau in der Straße des Friedens sprechen. Im Moment wird von Stadtverwaltung und Landestalsperrenverwaltung der Brückenabriss und ein Neubau an gleicher Stelle in der Straße des Friedens favorisiert. Fertigstellung: Ende 2013.

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